Schacholympiade 2008 in Dresden

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Ohne Schiedsrichter geht nichts

von Prof. Dr. Hans-J. Hochgräfe

Mit den Wettkämpfen der Schacholympiade ist ein großer Bedarf an gut ausgebildeten Schiedsrichtern verbunden. Der Deutsche Schachbund wird nicht nur den Stellvertreter des Hauptschiedsrichters sondern auch eine Vielzahl von Gruppenschiedsrichtern stellen.

Zur Absicherung der Olympiade einschließlich der Nebenwettbewerbe werden bis zu 100 Schiedsrichter mit entsprechender fachlicher und sprachlicher Kompetenz benötigt.
Das fachliche Niveau wird bei Nationalen Schiedsrichtern (NSR) und Internationalen Schiedsrichtern (ISR) des DSB vorausgesetzt.
Um interessierten Schachfreunden eine Einsatzchance zu geben, plant die Schiedsrichter-Kommission folgendes Vorgehen:

- Es wird in den nächsten Jahren jährlich mindestens ein Lehrgang zur Ausbildung von NSR durch den DSB angeboten.
- Die SR-Kommission erfasst weiterhin die Interessenten (ISR, NSR) an einem Olympia-Einsatz und bietet im Jahr vor der Olympiade spezielle Weiterbildungen an.
- Die SR-Kommission entscheidet rechtzeitig über den Einsatz deutscher Schiedsrichter bei der Schacholympiade.

Koordiniert und organisiert werden diese Maßnahmen durch den Vorsitzenden der Schiedsrichter-Kommission Jürgen Kohlstädt (schachbl@aol.com).

 

Schiris für die Olympiade!

Bei der Ausbildungsoffensive im Zuge der Schacholympiade darf auch der Bereich der Schiedsrichter nicht vergessen werden, denn ca. 140 Schiedsrichter können 2008 zum Einsatz kommen. Davon werden viele aus ausländischen Föderationen stammen, doch einige Positionen müssen von deutschen Schiedsrichter besetzt werden, gerade weil es viele Begleitturniere im Rahmenprogramm geben wird. In den nächsten Jahren soll daher durch den DSB jährlich eine Ausbildung zum Nationalen Schiedsrichter angeboten und zudem die aktiven Schiedsrichter im neuen Regelwerk weitergebildet und auch zusätzlich sprachlich geschult werden.