Schacholympiade 2008 in Dresden

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Maritim Hotel und Internationales Congress Center Dresden in Dresden

/images/uploads/08693a476f3821d607558e0651cbc23e.jpgOstra-Ufer 2
01067 Dresden
Deutschland

Großer Kongresssaal mit variabler Bühne bis zu 4.150 Personen
5 Kongresssäle 340 bis 615 Personen
6 Konferenzräume 100 bis 270 Personen
9 Gruppenräume von 10 bis 90 Personen
Restaurant für 650 Personen

Regie- und Dolmetscherkabinen
Business Center
Tagungsbüros
5.000 qm Foyerfläche
270 Tiefgaragenplätze

 

Interview mit G. Riegger

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von Leni Nathrath

Zunächst einmal ganz herzlichen Dank für Ihre spontane Zusage zu diesem Interview! Herr Riegger, das Kongresszentrum und die Schacholympiade 2008- wie passt das als Einheit zusammen?

Das passt sehr gut zusammen. Wir sind nicht nur touristischer Leuchtturm für diese Region, sondern wir haben auch die Aufgabe, uns gesellschaftlich einzubringen Dresden hat sich beworben für die Olympiade und wir haben unseren Beitrag gebracht. Das wiederum ist für die positive Wiedergabe des Stadtbildes äußerst erfolgreich.

Es kommen etwa vierzig TV-Teams hier nach Dresden. Wie wird das ICD dieser Herausforderung gerecht?

Ja, wir firmieren unter dem modernsten Kongresscenter Europas und Deutschlands, und natürlich ist das das erste Gebäude, was in dieser Größe im 3. Jahrtausend in Betrieb genommen wurde. Entsprechend sind auch die technischen Möglichkeiten, also auch die Kapazitäten, die internationalen Standard haben, und damit geht von Dresden aus die Botschaft an die ganze Welt: „Schach in Dresden“.

Und wie bringen Sie die Schachspieler in den Sälen unter?

Wir haben ein Gebäude, was auf vier Ebenen operiert. Der größte Saal hat eine Fläche von 3.500 qm und das ist mehr als ausreichend. Die Delegierten waren ja heute sehr angetan von der Größe des Gebäudes. Wir werden das komplette Gebäude ausschließlich auf Schach ausrichten, und das über mehrere Wochen.

Und welche Möglichkeiten haben die Zuschauer?

Die Zuschauer haben zum einen Emporen, das sind sog. Podeste, wie man das von anderen Veranstaltungen noch gar nicht kannte, und wir werden die Zuschauer auch auf die Saalebene zwischen die Schachbretter lassen, weil dort die Wegeführung breiter ist, als das üblicherweise bisher der Fall war.


Viele, die an Schach nicht so interessiert sind, finden die Partien oft langatmig und uninteressant. Wie begegnen Sie diesem Argument?

Nun ja, wir werden diese Menschen vielleicht gar nicht erreichen können. Aber für die Schachenthusiasten wird es einzigartig , auch schon deshalb, weil, wenn ich die Vision 2008 sehe, auch die Möglichkeiten elektronisch Schach in alle Welt zu verbreiten, das genau hier das Richtige für eine Schachzukunft 2008 sein wird. Davon bin ich überzeugt.


Herr Riegger, herzlichen Dank für das Gespräch!

 

100 Tage Olympiadebüro

/images/uploads/29876c9b67ef7658051970f302254135.jpg„Die beiden stehen im Augenblick ständig unter Strom“. Dr. Jordan hätte es nicht treffender ausdrücken können. Der FIDE-Kongress, der zum ersten Mal in Dresden tagt, bedeutet Einsatz von früh morgens bis in die späten Abendstunden für das Olympiadebüro. Bernd Salewski und seine Mitarbeiterin Katja Breuer sind wirklich nicht zu beneiden. Ständig ist der Chess2008-Stand von Hilfe suchenden Kongressteilnehmern aller Nationen umlagert. Photos werden erstellt, ID-Ausweise gedruckt und mit Schlüsselbändchen mit dem Aufdruck www.schacholympiade.org den Teilnehmern als Erkennungsutensil mit freundlichen Worten überreicht. Dabei hatten die beiden seit der Einrichtung des Büros schon alle Hände voll zu tun. Es begann mit der Möblierung und Verschönerung des Büros bis zum offiziellen Empfang am 21. April, und dann ging es im atemberaubenden Tempo so weiter. Anfragen zur Teilnahme und Unterbringung der Kongressteilnehmer mussten entgegengenommen und beantwortet werden, Absprachen mit dem Treff-Hotel wurden getroffen, auf Wunsch wieder geändert, neu eingehalten und wieder verworfen. Auch Flugbuchungen während des Kongresses mussten von den beiden vorgenommen werden. ‚Ganz nebenbei’ lief dann die Vorbereitung zur Schacholympiade 2008, d.h. Detailplanungen in unzähligen Gesprächen mit Dr. Jordan oder den zuständigen Vertretern des Deutschen Schachbundes bzw. OK-Mitgliedern, vor allem mit Herrn Käfer, wurden erörtert, manchmal kontrovers diskutiert und angenommen.
„Sie möchten ein weiteres Interview mit mir ?“, fragte mich Herr Salewski entsetzt, als ich am 20.August im Treff-Hotel eintraf. „Keine Zeit, ganz unmöglich!“ Aber so nebenbei habe ich dann doch durch ihn und Katja Breuer einiges über die ersten 100 Tage erfahren können…

Leni Natrath